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WLAN Site Survey erklärt: predictive, Vor-Ort und was dabei herauskommt

Der Moment, wenn im Angebot „WLAN Site Survey" steht und man nicht recht weiß, was man dafür bekommt. Kurz gesagt: Ein Site Survey ist die belastbare Datengrundlage, mit der ein Firmen-WLAN geplant wird, das überall trägt – statt nach Gefühl aufgehängt zu werden.

Was ist ein WLAN Site Survey?

Ein WLAN Site Survey ist die systematische Untersuchung, wie sich Funkabdeckung, Signalstärke, Kapazität und Störquellen in Ihren Räumen verhalten. Dabei wird nicht geschätzt, sondern gemessen oder anhand von Gebäudedaten berechnet. Das Ergebnis beantwortet die entscheidenden Fragen: Wie viele Access Points werden gebraucht, wo müssen sie hängen und wie werden sie konfiguriert, damit das Netz auch unter Last stabil bleibt?

Im Deutschen wird dafür meist der Begriff WLAN-Ausleuchtung verwendet – gemeint ist dasselbe. „Site Survey" ist schlicht der englische Fachbegriff, der oft in Angeboten und Ausschreibungen auftaucht.

Die drei Arten von Site Survey

Predictive Survey (planbasiert)

Hier wird die Funkausbreitung am Rechner simuliert – auf Basis von Grundrissen, Wandmaterialien und Deckenhöhen. Ein predictive Survey braucht keinen Zutritt zum Gebäude und ist deshalb ideal für Neubauten oder Umzüge, bei denen die Fläche noch nicht bezogen ist. Er liefert eine erste, planbare Heatmap und eine Access-Point-Anzahl, mit der sich Budget und Verkabelung früh festlegen lassen.

Passiver Vor-Ort-Survey

Beim passiven Survey wird mit professioneller Messtechnik direkt im Gebäude „gehört", was tatsächlich auf dem Funk los ist: reale Signalstärken, Überlappungen, fremde Netze und Störquellen wie Maschinen oder Mikrowellen. Das zeigt Schwachstellen, die keine Simulation kennt.

Aktiver Vor-Ort-Survey

Beim aktiven Survey verbindet sich die Messtechnik echt mit dem Netz und prüft, was beim Nutzer ankommt: Durchsatz, Latenz und vor allem das Roaming – also der nahtlose Wechsel zwischen Access Points, wenn sich jemand mit dem Handscanner oder VoIP-Telefon durch die Halle bewegt.

Für belastbare Projekte kombiniert man die Ansätze: predictive planen, umsetzen, danach vor Ort nachmessen und feinjustieren.

Womit wird gemessen?

Ein aussagekräftiger Site Survey steht und fällt mit sauberer Messtechnik und Software. Wir arbeiten herstellerunabhängig mit professionellen Planungs- und Vermessungswerkzeugen wie Ekahau und Hamina – etablierten Lösungen für WLAN-Design und Heatmap-Analyse. Entscheidend ist am Ende aber nicht das Werkzeug, sondern eine nachvollziehbare Messung und eine ehrliche Interpretation der Ergebnisse.

Was Sie am Ende in der Hand haben

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Site Survey und WLAN-Ausleuchtung?

Die Begriffe meinen im Kern dasselbe. „Site Survey" ist der englische Fachbegriff für die messtechnische Erhebung, „WLAN-Ausleuchtung" der deutsche. Beide liefern die Datengrundlage für die Access-Point-Planung.

Predictive oder Vor-Ort – was ist besser?

Es kommt auf die Situation an. Predictive (planbasiert) ist ideal für Neubauten, Vor-Ort-Messungen zeigen reale Störquellen in bestehenden Gebäuden. Am belastbarsten ist oft die Kombination: planen, umsetzen, nachmessen.

Welche Tools nutzt netmon24 für den Site Survey?

Wir arbeiten herstellerunabhängig mit professionellen Planungs- und Messwerkzeugen wie Ekahau und Hamina. Entscheidend ist nicht das Tool, sondern eine belastbare, nachvollziehbare Messung.